Ein großer Schluck Zielwasser ist bei der WSG gegen St. Pölten gefragt

Während bei den Gastgebern aus Niederösterreich das Visier zuletzt scharf eingestellt war, wollen die WSG-Angreifer heute ihren Torriecher wiederfinden.

Die Zeit ist reif, dass es auch einmal aus der zweiten WSG-Reihe kracht – Denker und Lenker Thanos Petsos hätte die Technik dafür.
© gepa

Von Alex Gruber

Wattens, St. Pölten – In Sachen positiver Corona-Tests stand es vor dem heutigen Match (17 Uhr/live TT.com-Ticker) zwischen St. Pölten und der WSG Tirol gestern zur Mittagsstunde 3:1 für die Gastgeber. Alle betroffenen Spieler haben sich in Selbstisolation begeben, die notwendigen 14 Feldspieler plus zwei Torhüter sind auf beiden Seiten vorhanden.

⚽ tipico Bundesliga, 7. Spieltag

Samstag

  • SKN St. Pölten - WSG Tirol 17.00 Uhr (TT.com-Live-Ticker)
  • SCR Altach - Austria Wien 17.00 Uhr
  • SV Ried - TSV Hartberg 17.00 Uhr

Sonntag

  • WAC - Sturm Graz 14.30 Uhr
  • LASK - FC Admira 14.30 Uhr
  • Rapid Wien - FC Red Bull Salzburg 17.00 Uhr

📺 Alle Spiele werden live und exklusiv auf Sky übertragen

„Bitter wäre es, wenn es drei Schlüsselspieler gleichzeitig trifft“, notiert WSG-Trainer Thomas Silberberger, der heuer auch schon zuvor auf Erkrankte (nicht nur am Coronavirus) verzichten musste: „Wir wollen dennoch so mutig auftreten wie in den letzten Spielen.“ Der Mut war auch beim 0:5 gegen Salzburg da, das Zielwasser fehlte in den letzten drei Spielen gegen die Bullen, Hartberg (1:1) und die Austria (0:2) bei Kelvin Yeboah, Zlatko Dedic und Co. aber gleich mehrfach. Ganz im Gegensatz zu den Hausherren, die gegenwärtig mit dem Israel­i Dor Hugi (5 Treffer) und Alexander Schmidt (4) über zwei Knipser verfügen.

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Es ist seitens der WSG auch nicht verboten – bislang gelangen alle sechs Saisontreffer im Strafraumbereich –, aus der zweiten Reihe zu treffen. Da kommt beispielsweise einer wie Thanos Petsos ins Spiel. Jener „ruhende Pol mit hohen strategischen Fähigkeiten“, der laut Silberberger auch über eine „hervorragende Schusstechnik“ verfügt. Dafür müssen sich Petsos, der seit Jänner immer in der WSG-Startelf stand, und Co. in aussichtsreiche Position bringen. Vor der Länderspielpause ist Zählbares gefragt.


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