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Investitionsförderung: Deadline am 28. Februar 2021

Um die österreichische Wirtschaft in Folge der Corona-Krise zu unterstützen, wird mit der „aws Investitionsprämie“ ein Anreiz für Investitionen geschaffen.

Die aws Investitionsprämie richtet sich an Unternehmen aller Wirtschaftszweige, die im Zeitraum von 1. August 2020 bis 28. Februar 2021 mit Investitionen beginnen.
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Die aws Investitionsprämie richtet sich an Unternehmen aller Wirtschaftszweige, die im Zeitraum von 1. August 2020 bis 28. Februar 2021 mit Investitionen beginnen. Als erste Maßnahmen gelten beispielsweise Bestellungen, Kaufverträge, Lieferungen oder ein Baubeginn. Voraussetzung dafür ist ein Sitz oder eine Betriebsstätte in Österreich.

Landesinnungsmeister Anton Rieder sieht diese Regierungsmaßnahme als wirksamen Anreiz, um auch die Wirtschaft in Tirol zu stärken: „Gerade im Bauwesen sollten sinnvolle Projekte nicht verschoben, sondern zeitnah realisiert werden. Es hängt viel am Bau – nicht nur die Baufirmen, sondern auch zahlreiche vor- und nachgelagerte Branchen leisten bei guter Auftragslage einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit.“ Die Basisprämie beträgt 7 % der Anschaffungskosten, besonders begünstigt sind mit 14 % Investitionen in den Bereichen Ökologisierung, Digitalisierung, Life Science und Gesundheit.

„Von Architekten und Baumeistern über Bauherren bis zu Fassadenspezialisten wächst die Bedeutung der Digitalisierung auf allen Ebenen. Die Investitionsprämie bietet Unternehmen die Chance, in Sachen Digitalisierung aufzurüsten. Investitionen in diesem Bereich werden mit einem 14-prozentigen Zuschuss unterstützt.“ - Anton Rieder, Landesinnungsmeister
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Ein Beispiel: Ein Tischlereibetrieb investiert 230.000 € in die Vergrößerung der Werkshalle. Zudem wird die bestehende Halle um 100.000 € thermisch saniert und es werden Holzbearbeitungsmaschinen im Wert von 70.000 € angeschafft. Für den Erwerb der Maschinen und die Erweiterungsarbeiten erhält das Unternehmen einen Zuschuss von 7 %. Für die thermische Sanierung, die in den Bereich der Ökologisierung fällt, beträgt die Förderung, die von der Einkommensteuer befreit ist, sogar 14 %. Insgesamt wird die Tischlerei im Rahmen dieser Investitionen mit 35.000 € unterstützt.

14 Prozent für Investitionen in Digitalisierung

Anton Rieder betont seit dem Auftreten des Virus, dass man diese Krise auch als Chance sehen muss. Gerade die Digitalisierung trägt hier großes Potenzial in sich. „Wir spüren ein Umdenken innerhalb der Baubranche. Von Architekten und Baumeistern über Bauherren bis zu Fassadenspezialisten wächst die Bedeutung der Digitalisierung auf allen Ebenen“, zeigt sich der Landesinnungsmeister zuversichtlich.

Auch hier bietet die Covid-19-Investitionsprämie Unternehmen die Chance, in Sachen „Digitalisierung“ aufzurüsten. Investitionen in die digitale Infrastruktur und in Technologien wie künstliche Intelligenz, CloudComputing, 3D-Druck, Blockchain und Big Data werden mit einem 14-prozentigen Zuschuss unterstützt.

Prämienantrag bis 28. Februar 2021

Die Prämie kann bis zum 28. Februar 2021 bei der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) beantragt werden und ist für Investitionen, die ab 1. August 2020 getätigt wurden, rückwirkend gültig. Ausgeschlossen sind klimaschädliche Investitionen oder Investitionen in unbebaute Grundstücke, in Finanzanlagen, Übernahmen oder in aktivierte Eigenleistungen. Auch die Anschaffung von PKWs und LKWs, die fossile Energieträger direkt nutzen, ist nicht förderungsfähig, es sei denn es handelt sich um selbstfahrende Arbeitsmaschinen. Eine Auflistung der förderbaren Investitionen finden Sie auf der Website www.aws.at

Beschleunigte AfA für Gebäude. Neben der Covid-19-Investitionsprämie hat die Bundesregierung weitere Maßnahmen ergriffen, mit denen die Nachfrage in den nächsten Monaten stabilisiert werden soll. Dazu wurden zusätzlich zur Förderung von kommunalen Investitionen auch Anreize für private Unternehmungen geschaffen: Durch das Konjunkturstärkungsgesetz 2020 wurde für Gebäude, die nach dem 30. Juni 2020 gekauft oder hergestellt wurden bzw. werden, die Möglichkeit einer beschleunigten Absetzung für Abnutzung (AfA) in die Wege geleitet. Bei Sachgüterinvestitionen ist es künftig möglich, diese degressiv statt linear abzusetzen.


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