„Tiger King" ist „guter Dinge": Trump erwägt wohl Joe Exotics Begnadigung

Joe Exotic sitzt derzeit wegen versuchten Mordes eine 22-jährige Haftstrafe ab. Der selbsternannte „Tiger King" sieht sich allerdings zu Unrecht verurteilt und hofft auf eine Begnadigung des US-Präsidenten. Dazu könnte es tatsächlich bald kommen.

Washington – Joseph Maldonado-Passage, besser bekannt unter seinem Pseudonym Joe Exotic, steht, so ist sich sein Team sicher, kurz vor einer Begnadigung durch den scheidenden US-Präsidenten Donald Trump. Der selbsternannte „Tiger King" sitzt zurzeit eine 22-jährige Haftstrafe wegen des vermeintlichen Auftrags zu einem Mord ab.

Joe Exotic verlor seinen Privatzoo an seine Erzrivalin Carol Baskin.
© Netflix

Wie ein Unterstützer des „Tiger King" dem US-Promiportal TMZ berichtet, habe er und sein Team bereits mehrere Gespräche mit Trumps Stab in Washington D.C. bezüglich einer Begnadigung geführt. Demnach stünden Maldonado-Passages Chancen nicht schlecht und man sei „guter Dinge", so Love. Tatsächlich stehe sogar eine Stretch-Limousine jederzeit bereit, um Joe Exotic nach einer frühzeitigen Entlassung abzuholen.

Joe Exotic hatte Donald Trump Anfang September mit einem handgeschriebenen Brief um eine Begnadigung gebeten. Sein Hauptargument: Er sei vor dem ganzen Ruhm nur ein „schwuler, Waffen tragender Redneck in Oklahoma" gewesen, der keinen „fairen Prozess" bekommen habe.

Frühere Bemühungen, sich wegen physischer und psychischer Probleme aus der Isolationshaft verlegen zu lassen, waren gescheitert. „Meine Seele ist tot", klagte der 57-Jährige damals. Doch Trump reagierte zunächst nicht auf Exotics Bitte, ihn zu begnadigen. Auch Reality-TV-Star Kim Kardashian und Sängerin Cardi B kamen den Hilferufen des ehemaligen Zoobesitzers nicht nach.

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Carol Baskin erhält den Zoo

„Erlauben Sie mir, Sie stolz zu machen, Amerika stolz zu machen, die Welt stolz zu machen. Seien Sie mein Held bitte", heißt es außerdem in dem Brief. Bereits vor dem Brief hatte Trump angekündigt, sich die Sache „mal anzuschauen", was nun offenbar tatsächlich geschehen ist.

Die im März 2020 erstmalig ausgestrahlte achtteilige Dokumentation „Tiger King" (deutscher Titel: „Großkatzen und ihre Raubtiere") handelt von Joe Exotic, der in den USA einen Privatzoo mit Großkatzen betrieb, und seiner Fehde mit der unnachgiebigen Tier-Aktivistin Carole Baskin.

Am Ende der ersten Staffel obsiegte Baskin: Joe Exotic wurde 2019 wegen versuchter Erteilung eines Auftragsmords sowie wegen Verstößen gegen die Haltevorschriften exotischer Tierarten zu einer Haftstrafe von 22 Jahren verurteilt. Baskin bekam per Gerichtsbeschluss das Tiergehege ihres Erzfeindes überschrieben. (TT.com, spot)


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