Tirol setzt bei behördlichen Tests weiter auf PCR-Verfahren

Im Rahmen von Screeningtestungen etwa in Alters- und Pflegeheimen werden aber die vom Bund verteilten Antigen-Tests verwendet. Bei Verdachtsfällen setzen die Behörden weiter auf PCR-Tests. Bei den Testungen von K1-Personen können aufgrund des Erlasses des Bundes Priorisierungen vorgenommen werden.

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Bei Verdachtsfällen setzen die Behörden weiter auf PCR-Tests.
© AFP/Mathema

Innsbruck – Tirol setzt bei den behördlichen Testungen von Verdachtsfällen weiterhin auf PCR-Tests. Im Rahmen von Screeningtestungen etwa in Alters- und Pflegeheimen werden aber die vom Bund verteilten Antigen-Tests verwendet. Ein positives Ergebnis wird in diesen Fällen aber nochmals mittels PCR-Testung überprüft, teilte das Land Tirol mit.

Auch niedergelassene Ärzte haben Antigen-Tests zur Verfügung. Im Unterschied zu den Testungen in Alters- und Pflegeheimen werden diese Antigen-Tests aber ausschließlich bei symptomatischen Corona-Verdachtsfällen angewandt. Liegt in diesem Fall ein positives Ergebnis vor, muss die betroffene Person umgehend als Verdachtsfall der zuständigen Bezirkshauptmannschaft gemeldet werden, um das Verdachtsfalltracing einzuleiten. Gleichzeitig muss der niedergelassene Arzt aber auch einen Abstrich für einen PCR-Test nehmen und diesen an ein Labor übermitteln.

Bei den Testungen von K1-Personen können aufgrund des Erlasses des Bundes Priorisierungen vorgenommen werden, hieß es seitens des Landes. Deshalb werden insbesondere symptomatische Personen bevorzugt getestet. Je nach Maßgabe der Kapazitäten werden aber auch noch weitere K1-Personen getestet. Alle K1-Personen werden jedenfalls umgehend behördlich abgesondert.

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