DSV-Star Dreßen droht nach Hüft-OP WM und Kitzbühel zu verpassen

Dreßen droht nach seiner Hüft-Operation ein zweiter Eingriff in den kommenden Tagen. Eine Ausfallsdauer bis zumindest Mitte Februar ist wahrscheinlich.

Thomas Dreßen kann vorerst nicht zu großen Sprüngen ansetzen.
© STIAN LYSBERG SOLUM

München – Der deutsche Skirennfahrer Thomas Dreßen droht nach einer Hüftoperation den Großteil der Saison samt der Weltcups in Kitzbühel und Garmisch-Partenkirchen sowie die WM zu verpassen. Bei einem Eingriff in München wurden zwar keine nachhaltigen Verletzungen am Gelenk festgestellt, wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Freitag mitteilte. Allerdings könnte eine zweite Operation in den nächsten Tagen folgen, um noch einen verbliebenen, freien Gelenkkörper zu entfernen.

Erst dann lasse sich eine konkrete Prognose zur Ausfallzeit treffen. Weil derartige Eingriffe oft Zwangspausen von sechs Wochen oder mehr nach sich ziehen, dürfte es mit einem Comeback des Abfahrers für Kitzbühel im Jänner oder bei den Weltmeisterschaften in Cortina im Februar knapp werden.

Dreßen habe mit den Ärzten entschieden, "das Problem nachhaltig zu lösen", wie er sagte, "auch wenn dafür eine zweite OP notwendig sein sollte und ich daher nicht weiß, wie lange die Rehabilitation dauern wird. Wichtig ist, dass ich wieder vollständig fit und gesund werde. Denn nur so kann ich erfolgreich Skirennen fahren." (APA)


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