Grosjean über Feuerunfall: „Ich habe den Tod kommen gesehen"

In erster Linie habe er sich um seine Kinder und seine Eltern gesorgt und nicht um sich selbst. Erst im dritten Versuch habe er sich aus dem brennenden Wrack befreien können, schilderte der Franzose in einem TV-Interview.

Romain Grosjean kam wie durch ein Wunder mit leichten Verletzungen davon.
© BRYN LENNON

Sakhir – Formel-1-Pilot Romain Grosjean hat erstmals selbst die dramatischen Szenen bei seinem Unfall in Bahrain am Sonntag beschrieben. Der Haas-Pilot schilderte den französischen TV-Sendern TF1 und LCI am Dienstag, dass er dreimal versucht habe, aus dem in Flammen stehenden Auto-Wrack zu entkommen, bis er sich schließlich befreien konnte. "Nach diesem Unfall bin ich glücklich, am Leben zu sein", sagte der 34-Jährige.

Grosjean habe während seines Überlebenskampfes am Sonntag beim Grand Prix in Sakhir auch an Niki Laudas Feuer-Unfall von 1976 denken müssen. "Ich hatte am meisten Angst für meine Angehörigen, für meine Kinder in erster Linie, aber auch für meinen Vater und meine Mutter, ich hatte wirklich nicht Angst um mich. Ich habe den Tod kommen gesehen. Ich hatte keine andere Möglichkeit, als da rauszukommen", erzählte Grosjean, der von dem schrecklichen Crash nur Verbrennungen an Händen und Füßen davontrug. (APA, dpa, AFP)


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