Die Auswärtstournee des HCI geht ohne Ciampini weiter

Ein Schuss auf den Knöchel stoppt den Erfolgslauf von Daniel Ciampini. Der HCI-Crack fällt aufgrund einer Unterkörperverletzung für die kommenden Spiele aus.

Vorerst nicht für den HCI am Schläger: Daniel Ciampini.
© GEPA pictures/ Amir Beganovic

Ein bisschen ging den Haien bei der 2:5-Niederlage im Schlussdrittel (0:3) in Bratislava die Luft aus. „Wir hatten zwei Spiele in zwei Tagen (zuvor das 5:1 in Linz, Anm.), das hat man gemerkt. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber ihr Torwart (Baros, Anm.) war überragend“, analysierte Headcoach Mitch O’Keefe, der auch auf Verletzungsprobleme hinwies.

Daniel Ciampini, der in Linz und Dornbirn mit insgesamt fünf Treffern „on fire“ war, bekam beispielsweise früh einen Schuss auf den Knöchel und musste in Folge in der Kabine bleiben. Und bei der gestrigen Ankunft in Innsbruck um 6 Uhr morgens sorgte die dicke Schwellung für Sorgenfalten. Der Kanadier erlitt eine leichte Unterkörperverletzung und fehlt wohl eine Woche. „Das ist bitter, vor allem weil die Linie super funktioniert hat. Man muss von Tag zu Tag schauen“, meinte Co-Trainer Flo Pedevilla. Schon morgen spielen die Haie in Wien, danach geht es nach Fehervar (Freitag). Die Caps verpflichteten gestern indes bis Jahresende Keeper Calvin Pickard aus Detroit.

Aber was kann der HCI sonst aus den ersten drei Spielen der Auswärtstournee mitnehmen? Zum Beispiel den Premierentreffer von Henrik Hochfilzer gegen Linz: „Es hat alles seine Zeit gebraucht, auch wegen Corona. Jetzt habe ich gut hineingefunden“, sagte der 29-Jährige, der sich in Bratislava ein Zimmer mit Keeper Tom McCollum teilte. Der US-Amerikaner konnte allerdings gegen die Slowaken nicht unbedingt überzeugen. Auch das war eine Erkenntnis. (t.w., lex)

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