Kletterer jubeln über Aufwertung bei den Olympischen Spielen in Paris

Jakob Schubert freut sich über die Regeländerung.
© KVÖ/Aufschnaiter

Zug um Zug Richtung Top. Die Sportkletter-Elite feiert Corona-bedingt mit einjähriger Verspätung bei den Sommerspielen in Tokio ihre Olympiapremiere – mit einem in der Szene nicht unumstrittenen Kombinationsbewerb aus Vorstieg, Boulder und Speed.

Drei Jahre später, bei den Spielen in Paris, wird es bereits zwei Medaillenentscheidungen pro Geschlecht geben, wie das IOC-Exekutivkomitee in der montägigen (digitalen) Sitzung beschloss. Konkret wird 2024 nebst der Kombi aus Vorstieg und Bouldern ein eigener Speedbewerb ausgetragen. „Eine wichtige Entscheidung“, wie es Heiko Wilhelm, Sportdirektor des heimischen Kletterverbandes KVÖ nannte. „Jede der drei Disziplinen hat ganz eigene Herausforderungen. Es ist eigentlich kaum möglich, in allen auf Weltklasse-Niveau zu sein.“

In diese Kerbe schlug auch Jakob Schubert, der gemeinsam mit Jessica Pilz bereits in Tokio um historisches Edelmetall rittert. „Wichtig und richtig, auch wenn ich mich noch mehr gefreut hätte, wenn wir, wie bei Weltmeisterschaften auch, Medaillen für alle drei Disziplinen bekommen hätten. Gespannt bin ich, welche Formel die IFSC anwendet, um Bouldern und Lead zusammenzuzählen. Eines ist gewiss: Ich möchte 2024 wieder um eine Medaille mitklettern.“ (m. i.)


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