Granerud verpasste beinahe den Sprung ins norwegische Weltcup-Team

„Er war nicht der Beste im Sommer", verriet Norwegens Cheftrainer Alexander Stöckl in einem Interview. Nun geht fünfache Saisonsieger als Topfavorit in die Vierschanzentournee.

Überflieger Halvor Egner Granerud hätte heuer beinahe am Boden bleiben müssen.
© FABRICE COFFRINI

Oberstdorf – Norwegens Skisprung-Dominator Halvor Egner Granerud hätte im Sommer beinahe den Sprung ins nationale Weltcup-Team verpasst. Dies verriet sein Trainer Alexander Stöckl in einem Interview von Münchner Merkur und tz. „Er war nicht der Beste im Sommer. Aber er hat sich Schritt für Schritt entwickelt. Deswegen habe ich ihn auch ins Team genommen, obwohl er es von den Ergebnissen nicht verdient gehabt hätte“, sagte Stöckl über den aktuellen Träger des Gelben Trikots, der zuletzt fünf Weltcup-Springen in Serie gewann.

Granerud geht als Topfavorit in die 69. Vierschanzentournee, die am Montag (16.30 Uhr) mit der Qualifikation in Oberstdorf beginnt. Der Tiroler Stöckl erzählte zudem, dass manche seiner Springer im Sommer regulär arbeiten gingen. Granerud beispielsweise habe 2020 in einem Kindergarten gearbeitet. „Das war allerdings mehr die Initiative eines Arbeitsvermittlers, der unser Sponsor ist“, sagte Stöckl. (dpa)

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