Altmeister Hirscher lobte Premierensieger Feller: „Echt genial“

„Ich habe echt eine Freude gehabt, weil das Skifahren voll am Limit war und auch von der Linie her genial“, sagte Hirscher am Samstag im Rahmen des Audi Talks in Salzburg.

Salzburg – Der erste Weltcup-Sieg von Manuel Feller beim Slalom in Flachau hat auch bei Marcel Hirscher für Zungenschnalzen gesorgt. „Ich habe echt eine Freude gehabt, weil das Skifahren voll am Limit war und auch von der Linie her genial“, lobte der 2019 zurückgetretene achtfache Gesamtweltcupsieger im Online-Talk seines Sponsors Audi am Samstag nur gut zwei Stunden nach Fellers Triumph. Gratulationen erhielt Feller auch von ÖSV-Teamkolleginnen.

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Vor allem den Übergang gleich nach dem Start, der zahlreiche Läufer vor große Herausforderungen stellte, sei Feller „echt genial und überlegen“ gefahren. Hirscher staunte, „welcher Punch, welche Dynamik dahinter war“. Genau das habe er dem Premierensieger auch per Nachricht mitgeteilt. Die kleine Aufregung über Fellers flapsige Wortwahl vor dem Rennen, als er den Flachau-Hang als „Märchenwiese“ bezeichnet hatte, konnte Hirscher nicht nachvollziehen. „Da ist wenig Emotion dahinter. Ich weiß, wie wir reden“, meinte er lapidar. Das Terrain sei „nicht das Steilste und Schwerste, was es gibt. Deswegen ist es aber auch nicht leicht zu gewinnen.“

Mit Blick auf die aktuelle ÖSV-Techniker-Equipe hab er jedenfalls ein gutes Gefühl. „Die Jungs, die schon während meiner Abwesenheit stark angeklopft haben, dieses erste Jahr alleine hinter sich haben und jetzt voll da sind: Das ist schön zu sehen. Das hat eigentlich keiner geglaubt, auch dass es so schnell geht.“ Er sei überzeugt, dass sie sich „gegenseitig pushen und motivieren. Sie wissen genau, wie schnell sie sind, haben Vertrauen ins Skifahren, ins Können, ins Setup“, betonte der 31-Jährige.

„Also hat er wirklich ein Märchen geschrieben“

Die ÖSV-Skifrauen standen angesichts des Lobs des Altmeisters nicht nach. „Genial, Gratulation. Echt mega“, freute sich Katharina Liensberger, die im Damen-Rennen in Flachau den zweiten Platz erreicht hatte. „Also hat er wirklich ein Märchen geschrieben“, spielte sie abermals auf den „Märchenwiese“-Sager des Tirolers an. „Wenn man vorher so einen Sager macht und das dann so runterbringt, das finde ich cool und freut mich für den Manu“, sagte Ramona Siebenhofer. Wäre er nach seiner Ansage ausgefallen, wäre das „ziemlich blöd gekommen“, betonte die Steirerin mit einem Lachen. (APA)

🎥 Der Audi Talk mit Marcel Hirscher zum Nachschauen:


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