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"Brief an Tirol" von Benjamin Parth: Es ist ein neues Spiel

"Das Coronavirus hat unser Leben gestoppt. Jetzt sind wir gezwungen, neu zu denken", schreibt der Tiroler Spitzenkoch Benjamin Parth.

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Benjamin Parth

Von Benjamin Parth

Von Kindestagen an wollte ich Profifußballer werden, Koch war eigentlich nur der Plan B. Dennoch ist die Küche zu meinem "Spielfeld" geworden: Heute bin ich einer der erfolgreichsten Haubenköche des Landes, habe also hier die "Champions League" erreicht, weil ich meine Qualitäten erkannt und ihnen vertraut habe. Corona hat nun das Spielsystem unserer Gesellschaft auf den Kopf gestellt.

Unsere Perspektive von Normalität, Freiheit und Begegnung wird auf die Probe gestellt. Zwangloses Beisammensein war für uns eine Selbstverständlichkeit. Gerade in unsicheren Zeiten tut es gut, auch physisch zusammenzurücken. Je länger wir diesem Reflex nicht folgen können, desto stärker wird auch unsere Sehnsucht danach.


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