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Mit Herz und Haus: Australier „adoptieren“ in der Krise Backpacker

Corona hat die Pläne vieler Rucksacktouristen in Australien auf den Kopf gestellt. Gelegenheitsjobs im Lockdown? Fehlanzeige. Damit sie in unsicheren Zeiten gut unterkommen, gründete ein Paar die Plattform „Adopt A Backpacker“.

Viele Rucksacktouristen sind im vergangenen Jahr in Australien „gestrandet“.
© imago

Nach einigen Monaten auf Reisen quer durch Australien wollte Nicole Pern aus Deutschland sich an der Westküste eigentlich Arbeit suchen. Die 20-Jährige war mit einem Working-Holiday-Visum in „Down Under“ – aber dann kam Corona und mit dem Virus der Lockdown. „Das hat mich komplett aus dem Nichts getroffen“, sagt Pern. Eine Weile zog sie mit ihrem Freund noch von Campingplatz zu Campingplatz, bis auch die schließen mussten. Dann entdeckte sie auf Facebook zufällig eine Seite namens „Adopt A Backpacker“ (Adoptiere einen Rucksacktouristen) – und kam die nächsten zwei Monate mietfrei bei einem Australier nahe Mandurah unter. „Das war eine so wundervolle Zeit“, schwärmt sie.


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