2. Liga

Wacker-Duo Hupfauf und Kofler einig: "Motto kann nur voller Angriff lauten"

Zwei Tiroler Verteidiger, die den Aufstieg mit dem FC Wacker fest im Visier haben – Kapitän Lukas Hupfauf und Thomas Kofler.
© mikovits

Nach einer „sehr guten“ Vorbereitung wollen die beiden Tiroler Lukas Hupfauf und Thomas Kofler mit dem FC Wacker um den Aufstieg kämpfen.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Bei der Generalprobe für den Zweit-Liga-Start am kommenden Freitag standen Lukas Hupf­auf und Thomas Kofler ebenso in der Startaufstellung des FC Wacker wie in fast allen Ligaspielen des Herbstdurchganges. Die beiden „Einheimischen“, die für klassische Tiroler Karrieren über die Akademie stehen, machen bei den Schwarzgrünen defensiv die Flanken dicht. Der 24-jährige Hupf­auf rechts, der 22-jährige Kofler links. Beide können auch im Zentrum aushelfen, wenn Not am Mann ist. Gut möglich, dass Hupfauf zum Auftakt im Tivoli gegen Vorwärts Steyr den gesperrten Darjio Grujcic vertreten muss. „Kann sein, muss aber nicht sein“, zerbricht sich der FCW-Kapitän über Aufstellungsvarianten erst gar nicht lang den Kopf, weil die ohnehin Sache des Trainers sind.

Einig sind sich die beiden Wacker-Profis, wenn es mit Blick auf die Tabelle über die Zielsetzung im Frühjahr geht. „Das Motto kann nur voll angreifen lauten“, so Kofler. „Sich erst gar nicht lange auf Lafnitz oder die anderen Aufstiegskandidaten konzentrieren, sondern selbst so viel Punkte wie möglich sammeln. Dann sieht man eh, ob es reicht“, setzt Hupf­auf auf die Qualität der Mannschaft. „Mit den vier Neuzugängen sind wir eindeutig stärker geworden und somit auf allen Positionen doppelt besetzt.“

Zu den Neuzugängen: „Anel Hadzic und Marco Holz bringen viel Erfahrung mit, Aydins Qualitäten sind ohnehin bekannt und Lukas Fridrikas hat besonders im Eins-gegen-eins Stärken. Außerdem haben sich alle vier in der Vorbereitung super integriert“, bringt es Kofler auf den Punkt. Die Vorbereitung sei den Umständen entsprechend „sehr gut“ verlaufen. „Im Trainingscamp konnten wir durchgehend auf Rasenplätzen arbeiten und hatten zudem zwei gute Tests gegen slowenische Erstligisten“, bilanziert Hupf­auf, der mit seinem Abwehrpartner auch in der leidigen „Causa Conte“ einer Meinung ist: „Zweifellos ein guter Spieler, der uns fehlen wird. Aber im Mannschaftssport gibt es Regeln, an die man sich halten muss. Niemand ist größer als der Verein.“

Conte auf der Suche

Im vergangenen Herbst war Karim Conte ein Fixpunkt im defensiven Mittelfeld des FC Wacker Innsbruck, seit Beginn der Frühjahrsvorbereitung steht der 21-Jährige im Abseits bei den Schwarzgrünen. Nach mehrfachen Verfehlungen wurde Conte suspendiert, absolviert zurzeit ein Individualtraining. Eine Rückkehr in den FCW-Kader ist wohl nicht mehr möglich, daher wird nach einer Transferlösung gesucht. Der bis 31. Mai 2021 laufende Vertrag soll aufgelöst und ein neuer Klub gefunden werden. Denn die momentane Situation schade nur allen Beteiligten. (w.m.)

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