AK-Präsident Erwin Zangerl: Anschober hat Situation nicht mehr im Griff

Rund um die Verhandlungen zum weiteren Vorgehen in Tirol wegen der Corona-Mutationen übt AK-Präsident Erwin Zangerl scharfe Kritik an Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).

AK-Präsident Erwin Zangerl.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck – Tirols Arbeiterkammerpräsident Erwin Zangerl (VP) erwartet sich in den nächsten Stunden endlich eine Entscheidung von Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne), wie es in Tirol weitergeht. "Es kann doch nicht sein, dass die Arbeitnehmer in Tirol oder im Bezirk Schwaz nicht wissen, ob sie am Nachmittag oder morgen noch zur Arbeit gehen können. Anschober hat die Situation nicht mehr im Griff", kritisiert Zangerl im Gespräch mit der TT.

Es gebe "keine Grundlage dafür Tirol oder Teile davon in Quarantäne zu schicken." Er, so Zangerl, habe das Gefühl, dass "nur noch auf Zuruf agiert und mit aller Gewalt versucht wird, Tirol zu isolieren". Man werde selbstverständlich alles mittragen, "sollte die epidemiologische Lage das erfordern". Auf die Frage, ob Anschober für ihn noch tragbar sei, antwortet Zangerl: "Ich will mir gar nicht vorstellen, wenn in dieser Situation Beate Hartinger-Klein (FPÖ) noch Ministerin wäre." (TT)


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