Neuer Roman: Tiroler Kommissar Arno Bussi ermittelt im Pulverschnee

Mörderische Verwicklungen und ein Jahrhundert-Schneesturm: Der neue Kriminalroman von Joe Fischler ist ab heute in den Buchhandlungen

Autor Joe Fischler in der Buchhandlung von Johannes Steinbauer in der CYTA Völs mit dem dritten Buch der „Arno Bussi“-Reihe.
© Dalia Föger

Innsbruck – Es geht wieder los. Mit dem Krimi „Totentanz im Pulverschnee“ geht heute Joe Fischlers drittes Buch rund um Inspektor Arno Bussi über die Ladentheke. Worum es in dem neuen Fall des Tiroler Inspektors geht, verriet Fischler vorab im Gespräch.

„Eigentlich wollte Inspektor Bussi nur ein paar Tage Urlaub im notorisch schneelosen Maria Schnee machen – als er in mörderische Verwicklungen und den Schneesturm des Jahrhunderts gerät. Bei seiner Ankunft empfängt ihn ein Alpen-Halligalli, das ihn am liebsten gleich wieder umkehren ließe. Doch dann verschwindet die charmante Eisprinzessin Rosa. Und weil Arnos Mutter beobachtet haben will, dass sie entführt wurde, ermittelt Arno Bussi auf eigene Faust. Die Lage wird so richtig ernst, als eine Leiche auftaucht, die resolute Erna Katz vom Landeskriminalamt Tirol sich einschaltet – und dann auch noch der Schneesturm des Jahrhunderts über Maria Schnee hereinbricht ...“

Die Geschichten rund um den liebenswerten und stets unglücklich verliebten Alpen-Columbo werden auch diesmal in lässigem Ton erzählt. Unterhaltsam, mit viel Wortwitz und Situationskomik. „Humor bedeutet mir viel, aber wenn es um einen Regio-Krimi geht, wie bei Arno Bussi, dann sind auch gute Kenntnis von Land und Leuten für eine authentische Geschichte wichtig. Man muss beim Schreiben wissen, wie die Leute ticken, wie die Landschaft beschaffen ist und es ist wichtig, dass Atmosphäre und die Schauplätze authentisch sind. Bei einem Thriller, der international spielt, ist es wichtiger, dass die Spannung funktioniert. Da ist der Schauplatz sekundär“, erklärt Fischler.

Die Pandemie habe sich gottlob bei ihm nicht auf die Kreativität ausgewirkt, so der gebürtige Innsbrucker Krimiautor: „Ich habe mein Programm genau so durchgezogen wie sonst auch. Dabei habe ich mich an mein Schreibpensum gehalten und auch im Alltag eine gewisse Regelmäßigkeit eingehalten, wenn auch mit deutlich weniger in der Geldtasche. Wenn ich nicht am Schreiben war oder mir Geschichten ausdachte, habe ich ausgedehnte Wanderungen unternommen. Das tut mir gut, außerdem fliegen mir da die Ideen nur so zu“, verrät der Autor im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung.

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