Protestsongcontest-Finale: Tirol, Terror und Totalversagen als Themen

Wien – Zehn Finalisten wetteifern auch heuer wieder um das Protestlied des Jahres, wenn am morgigen Freitag zum 18. Mal der Protestsongcontest im Wiener Rabenhof Theater über die Bühne geht. Thematisch ist der Abend breit aufgestellt: Tirol, Terror, Teilzeit-Feministen und das Totalversagen Europas stehen unter anderem ab 19.30 Uhr auf dem Programm. Moderiert wird der Abend erneut von Michael Ostrowski. Das Publikum darf dem Geschehen coronabedingt nur per Livestream beiwohnen.

Den ersten Auftritt des Abends bestreitet null mit dem Lied "Elon Musk arbeitet 95 Stunden am Tag". Es folgt Nelavie mit "Teilzeit Feminist", Marcus Hinterberger mit "Ischgl Blues" und Gina Disobey mit "Seeking Asylum is not a Crime". Danach performt Manfred Groove "Es geht uns gut", bevor Smashed to Pieces "Viktoriabarsch" zum Besten geben. Dassi folgt mit "S.D.O. (Schleich di, du Oaschloch)". Liedermacherin Gesa Winger fragt sich "Wo bist du, Europa?". Den Abschluss im Gemeindebautheater bilden Fellowsoph mit "To Felix Austria" und Nelio mit "Feuer".

Die Entscheidung über das Protestlied des Jahres liegt in den Händen von Sigrid Horn, Simone Dueller, Yasmo, Bobby "Slivo" Slivovsky, Max Schabl und Martin Blumenau. Neben den sechs Juroren wird auch das Publikum aufgefordert, online abzustimmen. Zu hören sind die Lieder ab 19.00 Uhr auf FM4. Wer nicht nur hören, sondern auch sehen möchte, hat dazu ab 19.30 Uhr per Livestream auf der Homepage des ORF-Radiosenders Gelegenheit. (APA)

Webtipp

Livestream vom Protestsongcontest-Finale aus dem Wiener Rabenhof am Freitag, 12. Februar ab 19.30 Uhr auf fm4.orf.at

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