Tiroler Maier als Halbzeit-Zweiter bei WM in Altenberg auf Medaillenkurs

Am Sonntag (15.00 Uhr/live ORF Sport +) geht es in den Durchgängen drei und vier um die erste WM-Medaille für Österreichs Bobsport seit 26 Jahren. Saison-Dominator Francesco Friedrich führt das Feld an.

Benjamin Maier und seine Teamkollegen sind zur Halbzeit der Vierer-WM ausgezeichnet klassiert.
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Altenberg – Benjamin Maier, Danut Ion Moldovan, Markus Sammer und Kristian Huber liegen nach dem ersten Tag der Viererbob-WM in Altenberg auf Medaillenkurs. Die Österreicher haben auf der Lieblingsstrecke von Maier nach zwei Läufen am Samstag als Zweite 0,38 Sekunden Rückstand auf den deutschen Rekordweltmeister Francesco Friedrich. Am Sonntag (15.00 Uhr/live ORF Sport +) geht es in den Durchgängen drei und vier um die erste WM-Medaille für Österreichs Bobsport seit 26 Jahren.

Maier und seine Crew lagen nach dem ersten Lauf nur 0,08 zurück, büßten im zweiten aber drei Zehntelsekunden ein. Auf die drittplatzierten Deutschen Johannes Lochner, Florian Bauer, Christopher Weber und Christian Rasp haben sie 0,33 Sekunden Vorsprung.

Das Quartett ist damit auf bestem Weg, eine langjährige Medaillenflaute zu beenden. Hubert Schösser (mit Gerhard Redl, Thomas Schroll und Martin Schützenauer) hat mit Silber 1995 die bisher letzte reine Bob-WM-Medaille für den ÖBSV geholt. 2016 in Innsbruck gab es in einem Bob- und Skeleton-Mixed-Teambewerb WM-Bronze.

Friedrich wird aber kaum zu schlagen sein. Der 30-jährige Sachse ist seit 2017 in Königssee bei Weltmeisterschaften ungeschlagen und greift mit Alexander Schüller, Candy Bauer und Thorsten Margis nach seinem elften WM-Titel und seinem fünften Double aus Zweier und Vierer in Serie.

Der zweite österreichische Bob mit Markus Treichl, Markus Glück, Sebastian Mitterer und Gregor Glaboniat übernachtet an 18. Stelle.

Beierl zur WM-Halbzeit nur auf Rang zehn

Bei der WM-Premiere des Mono-Bewerbes liegt Katrin Beierl bei Halbzeit mit 1,72 Sekunden Rückstand auf Platz zehn. Die von einer Knieblessur gehandicapte Niederösterreicherin fuhr auf die Laufränge 13 und acht. In Führung setzte sich die Deutsche Stephanie Schneider. Beierls Rückstand auf die Medaillenränge beträgt mehr als eineinhalb Sekunden. (APA)


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