Exklusiv

Gut zu wissen: Warum die Impfstoff-Produktion schleppend verläuft

Schon ein einzelner Lastwagen mit Problemen führt zu Verzögerungen bei der Impfstoff-Produktion, erklärt der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller. Was noch für einen teils schleppenden Ablauf der Impfstrategien sorgt, lesen Sie hier.

(Symbolbild)
© pixabay

Innsbruck, Berlin – Covid-19-Impfstoffe sind derzeit in der EU und vielen Ländern der Welt noch nicht flächendeckend verfügbar. Warum die Produktion nicht mal eben beschleunigt werden kann, dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Unter anderem liege das an speziellen Fetten, die zur Herstellung benötigt werden, und an Glasfläschchen zum Abfüllen, wie ein Experte erklärt.

Wie mRNA-Impfstoffe überhaupt hergestellt werden und was zu Problemen und Verlangsamungen im Produktionsablauf führen kann, beantworten wir hier.

❓ Wie läuft die Herstellung von mRNA-Impfstoffen ab?

Zunächst muss die sogenannte mRNA erzeugt werden. Das m steht für Messenger, auf Deutsch: Bote – daher spricht man auch von Boten-RNA. Die Ribonukleinsäure (RNA) ähnelt vom Aufbau der DNA, hat aber nur einen Strang. Die mRNA enthält eine Art Bauplan für eine Oberflächen-Struktur des Coronavirus SARS-CoV-2. Nach einer Impfung soll der Körper so das ungefährliche Teilstück des Virus bilden, um die Körperabwehr darauf zu trainieren.


Kommentieren


Schlagworte