Großbrand in Kirchdorf: Alpengasthof auf die Grundmauern niedergebrannt

In den frühen Morgenstunden ist auf der Griesner Alm im Kaiserbachtal ein Brand ausgebrochen. Die Flammen konnten sich zunächst unbemerkt durch das Haupt- und Nebengebäude fressen. Als die Feuerwehren schließlich alarmiert wurden, stand die Alm bereits in Vollbrand.

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Sowohl das Haupt- als auch das Nebengebäude wurden von den Flammen regelrecht aufgefressen.
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Kirchdorf – Großeinsatz in Kirchdorf: In den frühen Morgenstunden am Donnerstag wurden die Feuerwehren wegen eines Brandes auf der Griesner Alm im Kaiserbachtal alarmiert. Das Gebäude steht auf einer Seehöhe von 1024 Metern und ist über eine Mautstraße zu erreichen.

📽️ Video | Griesner Alm im Kaiserbachtal abgebrannt

Der Polizei zufolge kann davon ausgegangen werden, dass das Feuer bereits gegen 2.30 Uhr ausbrach. Die Alarmierung erfolgte gegen 5.20 Uhr durch eine unbeteiligte Person. Zahlreiche Feuerwehren der Umgebung standen im Einsatz. Die Feuerwehr Kirchdorf wurde von den Kollegen aus Oberndorf, St. Johann, Erpfendorf, Kössen und Schwendt unterstützt, insgesamt rückten rund 140 Florianijünger zur Brandbekämpfung an. Im Einsatz standen außerdem Rettungskräfte des Roten Kreuzes.

Laut Polizei waren keine Personen im Gebäude, beim Eintreffen der Streife gegen 6 Uhr standen der Gasthof sowie das Nebengebäude bereits in Vollbrand. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die beiden Gebäude sind bis auf die Grundmauern niedergebrannt, am frühen Nachmittag fanden immer noch Löscharbeiten statt.

Aufgrund der Einsturzgefahr war es der Feuerwehr zunächst unmöglich, den Brand im Inneren der Gebäude zu bekämpfen. Zuerst wurde das Blechdach des dreistöckigen Gasthofes mit einem Kran abgetragen, der erst zur Alm gebracht werden musste.

Eine Brandursache steht derzeit noch nicht fest, die Brandermittlungen werden im Laufe des Freitag durch einen Brandermittler mit einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle Tirol durchgeführt. (TT.com)

Dutzende Feuerwehrleute versuchen, die Flammen einzudämmen. Die Gebäude dürften nicht zu retten sein.
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