Dämpfer im Rennen um die Meistergruppe: WSG verlor gegen St. Pölten 0:1

Die WSG Tirol musste sich am Samstagabend im Tivoli dem SKN St. Pölten 0:1 geschlagen geben. Ein Schulz-Tor (73.) besiegelte die zweite Heim-Niederlage in Serie. Damit schmolz auch der Vorsprung der Silberberger-Elf im Kampf um den Einzug in die Meistergruppe.

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WSG-Mittelfeldspieler Thanos Petsos im Zweikampf mit St. Pöltens Robert Ljubicic.
© EXPA/STEFAN ADELSBERGER

Innsbruck – Nach dem famosen Frühjahrsstart musste die WSG am Samstagabend einen weiteren Dämpfer hinnehmen. Eine Woche nach dem 2:4 gegen Meister Salzburg verloren die Tiroler in der 18. Runde der Bundesliga das Heimspiel gegen den SKN St. Pölten 0:1. Der Vorsprung auf die Verfolger im Rennen um die Meistergruppe schmolz auf drei Punkte, weil die siebtplatzierte Austria gegen Altach als 5:1-Sieger vom Platz ging. Der SKN liegt als Achter vier Zähler hinter der WSG.

Zum Matchwinner im Innsbrucker Tivoli avancierte Kofi Schulz mit einem Kopfballtreffer in der 73. Minute. Die Truppe von Coach Robert Ibertsberger revanchierte sich damit für die 0:1-Niederlage in der NV Arena im ersten Saisonduell. Für sie geht es am Sonntag zu Hause gegen die Austria gegen den nächsten Konkurrenten um einen Top-Sechs-Platz.

⚽ tipico Bundesliga, 18. Spieltag

WSG Tirol - SKN St. Pölten 0:1 (0:0)

  • Tor: 0:1 (73.) Schulz

TSV Hartberg - SV Ried 1:1 (1:1)

  • Tore: 0:1 (3.) Nutz, 1:1 (28.) Tadic

Austria Wien - SCR Altach 5:1 (0:1)

  • Tore: 0:1 (25.) Obasi, 1:1 (46.) Fitz, 2:1 (56.) Fitz, 3:1 (68.) Schösswendter, 4:1 (72.) Sarkaria, 5:1 (75.) Sarkaria
  • Gelb-Rot: Karic (89./Altach)

Sonntag

  • SK Sturm Graz - WAC 14.30 Uhr
  • FC Admira - LASK Linz 14.30 Uhr
  • Red Bull Salzburg - Rapid Wien 17.00 Uhr

Zum Spielverlauf: Vor der Pause war erkennbar, dass die Tiroler aktuell in besserer Form sind, sie waren aktiver und auch näher an der Führung dran. Bei einem Rieder-Freistoß (3.) wurde St. Pöltens Tormann Christoph Riegler früh erstmals geprüft. Nikolai Baden Frederiksen schoss nach einem schönen Konter deutlich am langen Eck vorbei (9.). Auf der anderen Seite hatte Daniel Luxbacher in der 13. Minute bei einem Freistoß seine einzige nennenswerte Offensivaktion, wenig später schied er ohne Fremdeinwirkung mit einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel aus.

Nach fast einer halben Stunde lag die WSG-Führung richtig in der Luft, der aufs Gäste-Tor zulaufende Zan Rogelj legte sich den Ball aber zu weit vor und scheiterte deshalb an Riegler (29.). Kurz vor der Pause fanden auch noch die Niederösterreicher - fast aus dem Nichts heraus - eine Topchance vor. Robert Ljubicic kam aus guter Position zum Abschluss, verfehlte aber knapp das Tor (41.).

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Das war heute ein Kick auf Unterhaus-Niveau - nur lange Bälle, Zweikämpfe und etliche Standards. Wir sind nach dem starken Frühjahrsstart noch gut im Plan und werden weiter versuchen, unsere Spiele zu gewinnen.
Thanos Petsos, WSG-Mittelfeldspieler

Nach Wiederbeginn mangelte es in einer umkämpften Partie neuerlich über weite Strecken an Highlights. Ferdinand Oswald parierte einen Hugi-Abschluss (65.), musste sich aber kurz später doch geschlagen geben, war bei einem Schulz-Kopfball nach Booth-Freistoßflanke machtlos. Die Hausherren, die in den nächsten drei Wochen noch auf den am Oberschenkel verletzten Stürmer Zlatko Dedic verzichten müssen, konnten danach nicht mehr zusetzen.

Die Chance zur Wiedergutmachung bekommt die WSG Tirol bereits am kommenden Dienstag. Dann steht die Nachtragspartie gegen die TSG Hartberg auf dem Programm (18.30 Uhr/live TT.com-Ticker). Durch einen Auswärtserfolg bei den Steirern, die am Samstag gegen die SV Ried nur 1:1 spielten, könnte die Silberberger-Elf einen Konkurrenten um die Meistergruppe abschütteln. Und den Vorsprung auf die Austria wieder auf beruhigendere sechs Zähler ausbauen ... (TT.com, APA)

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