Zweijähriger nach Bob-Unfall in Niederau in Innsbrucker Klinik verstorben

Nachdem ein Zweijähriger am vergangenen Samstag wegen eines Bob-Unfalls mit schweren Verletzungen in die Klinik Innsbruck geflogen worden war, ist er am Dienstag seinen Verletzungen erlegen.

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Nach der Erstversorgung wurde der Zweijährige mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen. Am Dienstag verstarb er in der Klinik.
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Niederau – Ein Familienausflug endete Samstagnachmittag in Niederau in der Wildschönau mit einem tragischen Unfall: Ein Zweijähriger prallte mit voller Wucht gegen einen Holzzaun und blieb regungslos liegen. Am Dienstag erlag der Bub seinen schweren Verletzungen in der Innsbrucker Klinik.

Das Kleinkind war gegen 16.40 Uhr mit seinen Eltern bei der Bergstation der Markbachjochbahn unterwegs und fuhr mit einem Plastik-Kinderbob auf der rund vier Grad steilen Piste im derzeit geschlossenen Skigebiet talwärts. Der 38-jährige Vater des Buben lief dabei seitlich neben seinem Sohn her, um diesen immer wieder abzubremsen. Auf der harten Schneeoberfläche wurde das Gefährt aber immer schneller, so dass es dem Vater nicht mehr möglich war, schnell genug zu laufen, um auf Höhe seines Sohnes zu bleiben.

Aufgrund des seitlichen Gefälles der Piste kam der Junge in immer steileres Gelände. Er fuhr ungebremst rund 250 Meter entlang des 30 Grad steilen Geländes ab, bis er schließlich im Bereich eines Forstweges gegen eine Holz-Zaunsäule prallte und reglos liegen blieb. Die Eltern setzten sofort einen Notruf ab und begannen mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Nach der Erstversorgung wurde der Zweijährige mit schweren Verletzungen mit dem NAH Heli 3 in die Klinik nach Innsbruck geflogen. Am Dienstag verstarb das Kind. (TT.com)


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