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Im Internet boomt jetzt der alte Stoff: Second-Hand-Mode im Aufwind

Immer mehr Menschen tragen Kleidung aus zweiter Hand. Aus Überzeugung, Trendbewusstsein und Kostengründen. Der Online-Markt steigt, Textilriesen sind eingestiegen. Das beschleunigt die Entwicklung. Kritiker vermissen die Nachhaltigkeit.

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Mit einer Handy-App können Nutzer gebrauchte Kleider einfach scannen und hochladen.
© iStock

Von Andrea Wieser

Kleidung mit Vorgeschichte ist gefragt. „Secondhand“ hieß das früher. Dann wurde für exklusive Designs der Begriff „Vintage“ etabliert und gebrauchte Mode machte den ersten Schritt aus der Muffkiste. Inzwischen ist schon getragener Stoff Teil der Kleidungsgewohnheiten junger Menschen. Das hat drei Gründe. Zum einen spielt der Aspekt der Nachhaltigkeit, also dass dadurch ökologischer gelebt werden kann, eine wichtige Rolle, zum anderen ist Kleidung aus zweiter Wahl leistbarer und individueller.


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