Neben der Austria sitzt der WSG Tirol nun auch Hartberg im Nacken

Im Rennen um den Einzug in die Meistergruppe taten die vergebenen "zehn Tausenderchancen" (O-Ton Florian Rieder) gegen Hartberg doppelt weh. In den verbleibenden vier Runden hat es die WSG aber selbst in der Hand.

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Die WSG-Defensive um Ferdinand Oswald und Fabian Koch ließ zuletzt wenige Chancen zu, dennoch reichte es nicht zu Punktgewinnen gegen Salzburg, St. Pölten und Hartberg.
© ERWIN SCHERIAU

Hartberg – Dass der 1:0-Sieg der Hartberger im Nachtragsspiel am Dienstagabend gegen die WSG Tirol mehr als schmeichelhaft war, darüber waren sich alle Beteiligten im Nachlauf einig. Durch den Heimerfolg der Steirer verspricht das Rennen um den Einzug in die Meistergruppe der Bundesliga zum Nervenkrimi zu werden. Vier Runden vor Ende des Grunddurchgangs sitzt der WSG nun neben der Austria (drei Punkte Rückstand) auch die Hartberger (zwei Punkte Rückstand) im Nacken.

Noch haben die Wattener alles selbst in der Hand, die vergebenen Möglichkeiten ärgerten die Tiroler freilich. "Wir haben in den letzten zwei Spielen drei Torschüsse zugelassen und zwei Tore bekommen, dabei zehn Tausenderchancen gehabt und keine genützt. Wir sind am Ende selbst schuld", sagte Offensivmann Florian Rieder nach der nächsten 0:1-Niederlage. Schon am Wochenende hatte St. Pölten in Innsbruck alle drei Zähler entführt.

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Für Thomas Silberberger war es "ein Nackenschlag". Besser könne man auswärts nicht auftreten, führte der Trainer der Gäste an. Alleine Nikolai Baden Frederiksen schoss sechsmal Richtung Hartberger Tor. Die mangelnde "Großchancenverwertung" würde sein Team schon das ganze Frühjahr hinweg verfolgen. "Ich bin froh, dass wir bald wieder gegen die Großen spielen", rechnete sich Silberberger gegen Sturm Graz, den WAC und Rapid offenbar mehr aus.

Davor geht es am Samstag noch auswärts gegen die Admira. Bis dahin quartieren sich die Westösterreicher in Oberwart ein. Die WSG ortete Silberberger mit Blick auf den Tabellenstand zurecht noch immer in der Pole Position um einen Platz in der Meisterrunde.

Hartberg holte aus den jüngsten drei Partien aber sieben Zähler und darf damit wieder hoffen. "Ich bin überzeugt, dass wir jetzt noch einen draufsetzen werden", versprühte Trainer Markus Schopp Optimismus. Das nächste Spiel führt seine Mannschaft am Samstag nach Pasching zum LASK. Danach geht es bis zur Punkteteilung noch gegen die Admira, Rapid und St. Pölten. (TT.com, APA)

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