Abwahlantrag der Innsbrucker Grünen gegen Lassenberger wurde eingebracht

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Innsbruck – Der Abwahlantrag gegen FPÖ-Vizebürgermeister Markus Lassenberger wurde gestern im Innsbrucker Gemeinderat eingebracht. Damit tickt auch die Uhr für die Koalition nach den Irrungen und Wirrungen der vergangenen Wochen und Monate. Die gestrige Sitzung brachte endlose Diskussionen über Grundsatzfragen, diverse Untergriffe und sonst wenig Neues.

Der Antrag der Liste Fritz für eine 5-Millionen-Euro-Wirtschaftsförderung wurde gleich zweimal debattiert. Um dann abgelehnt zu werden. Die FPÖ rechnete kurz, aber heftig mit BM Georg Willi (Grüne) ab und erkannte im Stadtchef den „eigentlichen Spaltpilz“ in der Stadt. GR Gerald Depaoli (Gerechtes Innsbruck) sah bei Willi wegen der Causa „null Demokratieverständnis“.

Willi selbst ging kaum auf diese Angriffe ein. Er sah weder in der Politik noch in der Verwaltung Stillstand. Endlos auch die Debatte über die Besetzungen im Bürgermeisterbüro.

Einigermaßen einig war man sich im Gemeinderat zur Abwechslung auch einmal. Auf Ini­tiative von SP-Stadträtin Elisabeth Mayr wurden 80 Freizeittickets für sozial benachteiligte Familien angekauft. „Den jungen Menschen wird dadurch ermöglicht, am vielfältigen Freizeit- und Bewegungsangebot in und um Innsbruck teilzuhaben“, erklärte Mayr. Die Verteilung der Wertkarten an die entsprechende Zielgruppe erfolgt durch das städtische Amt für Kinder- und Jugendhilfe sowie durch den Verein Dowas für Frauen. Die Kosten belaufen sich auf knapp 11.000 Euro. (TT)

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