Sucheinsatz nach riesiger Dachlawine in Matrei

Die Gemeindestraße wurde rund zwei Meter hoch verschüttet. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Personen unter den Schneemassen begraben waren, wurde ein Sucheinsatz gestartet.

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Matrei in Osttirol – Eine große Dachlawine von einem Wohnhaus in Matrei hat am Donnerstagabend die Gemeindestraße verschüttet. Die Schneemassen stürzten gegen 21.30 Uhr auf einer Länge von etwa 25 Metern und gut zwei Meter hoch auf die Fahrbahn.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Personen unter den Schneemassen begraben waren, wurden 30 Feuerwehrleute der örtlichen Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen, 16 Bergretter sowie die Rettung zum Einsatz gerufen. Die Einsatzkräfte suchten den Lawinenkegel mit Schaufeln und Sonden ab. Es wurden jedoch keine Verschütteten gefunden.

Die Gemeindestraße wurde nach dem Einsatz mit einem Bagger geräumt. Am Dach des Wohnhauses und am Gartenzaun entstand erheblicher Sachschaden. (TT.com)


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