Sanierungsarbeiten nach Felssturz in Ginzling dauern zwei Monate

Die Sanierungsarbeiten bis zur Verkehrsfreigabe der Straße werden voraussichtlich acht bis zehn Wochen in Anspruch nehmen. Eine Umleitung ist durch den einspurigen Harpfnerwandtunnel eingerichtet.

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Die Straße nach Ginzling wurde für die Sanierungsarbeiten freigegeben.
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Ginzling – Ein riesiger Felsbrocken hat am Mittwoch gegen 13 Uhr die Fahrbahn der Zillertalstraße B169 zwischen Dornau in Mayrhofen und Ginzling zerstört. Der herabstürzende Felsen riss ein großes Loch in die Straße und hatte laut Johann Schroll von der Landesgeologie eine Größe von rund 30 Kubikmeter – vergleichbar mit jener eines Lkw.

📽️ Video | Felsbrocken zerstörte Straße nach Ginzling

Die Planungen und Vermessungen für die Sanierungsarbeiten sind am Laufen. „Der Ablösebereich des Felssturzes kann nach einer Begutachtung als stabil bewertet werden. Es hat auch keinerlei Nachbrüche aus der Felswand gegeben. Damit kann die Straße für Sanierungsarbeiten freigegeben werden“, sagte Scholl am Donnerstag.

Die Sanierungsarbeiten bis zur Verkehrsfreigabe der Straße werden - abhängig von der Witterung - voraussichtlich acht bis zehn Wochen in Anspruch nehmen.

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Dieser Felssbrocken brach aus und beschädigte die Straße nach Ginzling.
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Ginzling ist derzeit durch eine Umleitung durch den Harpfnerwandtunnel erreichbar. Dieser Tunnel ist nur einspurig befahrbar, weswegen der Verkehr in Intervallen geleitet wird. (TT.com)

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