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Wie es dazu kam, dass ein Tal und Krater am Mond nach Reutte benannt sind

Reutte liegt nicht hinterm Mond ... sondern auf dessen Vorderseite – und das gleich zweimal. Zu verdanken ist das Anton Maria Schyrle, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die das Außerfern je hervorbrachte.

Das Vallis Reitha ist ein Tal am Mond. An dessen nördlichem Ende liegt der Krater Reitha und der Nebenkrater Reitha E.
© NASA

Von Simone Tschol

Reutte ‒ Das Wissen um den Priester, Diplomaten und Wissenschafter Anton Maria Schyrle ist in seiner Heimatgemeinde Reutte längst verblasst. „In der astronomischen Wissenschaft leuchtet es dafür aber umso heller", weiß der Reuttener Historiker Richard Lipp. Schyrles bahnbrechende Erfindungen führten dazu, dass Reutte bereits 1660 auf dem Mond „landete".


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