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Tratter bereitet teilweises Verbot von Freizeitwohnsitzen in Tirol vor

Negative Entwicklung alarmiert Landesregierung. Raumordnungsreferent verweist auf Kontroll-Wirkung, er will aber noch einen Schritt weiter gehen.

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Seefeld ist ebenfalls ein Hotspot für Freizeitwohnsitze in Tirol. Ihr Anteil beträgt dort 22,6 Prozent.
© Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck – Das Angebot an gewidmeten Freizeitwohnsitzen in Tirol ist geringer als die seit Jahren herrschende Nachfrage. 16.200 gibt es, doch gleichzeitig geht die Politik von einer hohen Dunkelziffer an Immobilien aus, die lediglich zu Ferienzwecken genützt werden. Sie wird auf rund 10.000 illegale Freizeitwohnsitze geschätzt. Vor allem kapitalstarke Bürger aus anderen EU-Staaten wie Deutschland, den Niederlanden oder Belgien wollen die Ferien in Tirol in den eigenen vier Wänden verbringen.


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