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Gut zu wissen: Das gilt ab jetzt fürs Home-Office

Seit einem Jahr hat sich für viele der Arbeitsalltag in die eigenen vier Wände verschoben. Das neue Home-Office-Gesetz soll für Arbeitgeber und -nehmer eine Grundlage für das Arbeiten zu Hause schaffen und Unsicherheiten aus dem Weg räumen. Was gilt und was nicht, erfahren Sie in unserem Überblick:

Wenn aus Wohnung Büro wird.
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Mit 1. April tritt nun das lang erwartete Home-Office-Gesetz der Bundesregierung in Kraft, das Arbeitgebern und Arbeitnehmern mehr Flexibilität und Planbarkeit sowie steuerrechtliche Vorteile bringen soll. Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen: Muss ich verpflichtend ins Home-Office, wenn mein Arbeitgeber das möchte? Gibt es Förderungen? Welche Ausgaben kann ich geltend machen? Und was passiert, wenn meine Katze den Laptop schrottet?

Grundsätzlich gilt: Beschlossen wurde das Paket bereits im Februar 2021 vom Nationalrat. Offiziell in Kraft tritt es mit 1. April. Aber: Ausgaben, die steuerrechtlich abzugsfähig sind, können rückwirkend mit 1. Jänner 2021 noch eingereicht werden.

Ist Home-Office im Kaffehaus möglich?

❗ Momentan natürlich so und so nicht. Da die Regelungen aber bis 2023 gelten, wird diese Frage früher oder später von Bedeutung sein. Und grundsätzlich gilt: Arbeit im Home-Office liegt dann vor, wenn regelmäßig in einer Wohnung gearbeitet wird. Welche dafür ausgewählt wird, ist egal: Das kann die eigene, der Zweitwohnsitz, die Wohnung der Eltern, des Partners, etc. sein. Wird die Arbeit hingegen in Bibliotheken, Hotelzimmern, Kaffeehäusern oder sonst wo im öffentlichen Raum erbracht, liegt steuerrechtlich kein Home-Office-Tag vor.

🎧 Podcast | Wie wirkt sich Home-Office auf die Menschen aus?

❓ Beruht Home-Office nach wie vor auf Freiwilligkeit?


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