Bitcoin stieg zeitweise wieder über 60.000 Dollar

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(Symbolbild)
© APA/AFP/KAREN BLEIER

Frankfurt am Main – Digitale Vermögenswerte wie der Bitcoin legen in der Anlegergunst wieder zu. Am Freitag stieg der Kurs des ältesten und wohl bekanntesten Kryptogelds über die Marke von 60.000 US-Dollar (51.173 Euro). Das Rekordhoch von etwas mehr als 61.000 Dollar rückt damit wieder in Reichweite. Auch andere Digitalanlagen wie Ether verzeichneten Kursgewinne.

Auf der Handelsplattform Bitstamp kostete ein Bitcoin am Freitag bis zu 60.103 Dollar. Am Nachmittag waren es mit gut 59.000 Dollar etwas weniger. Das Rekordhoch von 61.165 Dollar war Mitte März erreicht worden. Ether, die nach Bitcoin zweitgrößte Kryptowährung, kostete am Freitag bis zu 2010 Dollar. Auch hier ist das Rekordhoch nicht mehr weit entfernt.

Bitcoin und Co. haben in den vergangenen Monaten vor allem von dem zunehmenden Interesse aus der Wirtschaft und von Investoren profitiert. Unternehmen wie der Elektroautohersteller Tesla, der Bezahldienst Paypal oder das Kreditkartenunternehmen Visa haben ausgewählte Digitalwährungen als Bezahlmittel zugelassen oder entsprechende Pilotprojekte gestartet. Das Interesse einiger Vermögensverwalter und Fonds hat ebenfalls deutlich zugenommen.

Kritik und Mahnungen sind jedoch weiter vorhanden. So warnen vor allem Notenbanker und Finanzregulierer vor der Möglichkeit einer missbräuchlichen Verwendung von Kryptowährungen und Stabilitätsgefahren für die Finanzmärkte. Umweltschützer verurteilen den hohen Energieverbrauch in der Herstellung (Mining), der pro Tag so hoch liegen kann wie in mittelgroßen Volkswirtschaften. Digitalwährungen schwanken zudem stark im Kurs, was sie zu einer riskanten Geldanlage macht. (APA/dpa-AFX)


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