Bei Startübungen von Böe erfasst: Paragleiter in Aschau schwer verletzt

Ein Deutscher wurde bei Startübungen von einer Böe erfasst und gegen einen Zaun geschleudert. Wie sich herausstellte, verstieß er sowie drei weitere Mitglieder seiner Reisegruppe gegen Quarantänemaßnahmen.

  • Artikel
Der Verletzte wurde von der Rettungsmannschaft ins Krankenhaus gebracht.
© ZOOM.TIROL

Aschau – Im Zillertal ist am Freitag ein Paragleitflieger verletzt worden. Der 64-Jährige übte gegen 15.30 Uhr auf einer Wiese in Aschau das richtige Aufziehen des Schirms beim Starten. Dabei wurde sein Gleitschirm plötzlich von einer Windböe erfasst. Der Mann wurde einige Meter weit mitgeschleift. Dann prallte er mit dem Bein gegen einen Zaunpflock. Der Deutsche wurde schwer verletzt und musste mit der Rettung ins Krankenhaus Schwaz gebracht werden.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich zudem heraus, dass der Verunfallte selbst sowie drei ebenfalls anwesende Männer aus Deutschland gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz verstoßen haben. Die Reisegruppe hatte die geltenden Quarantänemaßnahmen nicht eingehalten. Sie werden angezeigt. (TT.com)

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

TT ePaper

Schlagworte