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Gut zu wissen: So fördern Eltern eine gute Beziehung zwischen Geschwistern

Sie streiten, sie raufen, sind eifersüchtig aufeinander – aber sie helfen sich auch, lernen voneinander und sind oft die ersten Spielgefährten: Geschwister. Wie Eltern eine positive Beziehung zwischen ihren Kindern fördern können, verrät eine Expertin vom SOS-Kinderdorf anlässlich des Tages der Geschwister am 10. April.

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Die Beziehung zwischen Geschwistern ist einzigartig und verbindet ein Leben lang.
© pixabay

Innsbruck – Mal geht es um Aufmerksamkeit, mal um Spielsachen; und ein anderes mal wird sich nur aus Spaß gezankt, um sich gegenseitig zu ärgern: Streits unter Geschwistern gehören zum Familienalltag wie das Amen im Gebet. Und das ist auch gut so, weiß Christina Kern vom SOS-Kinderdorf. Eine positive Streitkultur ist wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung. Denn dadurch lernen Kinder viel für später – das Geschwister-Sein ist quasi das erste Übungsfeld für den Umgang mit Gefühlen wie Liebe, Hass, Trauer, Freude, Nähe, Vertrautheit oder auch Ablehnung.

Mit der Schwester oder dem Bruder üben sich die Kinder in Loyalität, sie beschützen sich und werden beschützt, sie helfen einander und verbünden sich gegen andere Kinder. Aber sie sind eben auch Rivalen, testen ihre Dominanz, raufen und streiten sich. Eltern spielen dabei natürlich eine tragende Rolle.

Es folgen acht Tipps, wie es gelingt, das schon existierende Band zwischen Geschwistern weiter zu stärken:


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