Estischer Olympiasieger Veerpalu wegen Aderlass-Verwicklung gesperrt

Wie der Ski-Weltverband (FIS) mitteilte, habe der Internationale Sportgerichtshof (CAS) den zuletzt als Betreuer tätigen Esten bis März 2023 gesperrt.

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Andrus Veerpalu wurde bis März 2023 gesperrt.
© TAIRO LUTTER

Oberhofen - Mit der Bestrafung von Langlauf-Olympiasieger Andrus Veerpalu ist auch der sechste und letzte Fall der FIS im Zusammenhang mit der Operation Aderlass rechtskräftig abgeschlossen. Wie der Ski-Weltverband (FIS) mitteilte, habe der Internationale Sportgerichtshof (CAS) den zuletzt als Betreuer tätigen Esten bis März 2023 gesperrt.

Zuvor hatte es auch schon FIS-Urteile mit mehrjährigen Sanktionen gegen fünf andere Mitglieder des Langlauf-Privatteams "Haanja", Mati Alaver, Karel Tammjärv, Andreas Veerpalu, Algo Kärp und Alexej Poltoranin, gegeben. Auch zivilrechtlich war gegen die Erwähnten wegen Dopingvergehen in ihren Heimatländern und teilweise auch in Österreich vorgegangen worden.

Die ebenfalls in den bei der Nordischen-WM 2019 in Seefeld aufgeflogenen Blutdoping-Ring um den deutschen Mediziner Mark S. involierten ÖSV-Langläufer Max Hauke, Dominik Baldauf und Johannes Dürr sind von der österreichischen Anti-Doping Agentur NADA sowie heimischen Gerichten belangt worden.

Der Sportarzt S. wurde in München als Haupttäter zu einer Haftstrafe verurteilt. Neben den erwähnten Langläufern zählten auch noch Radprofis wie Stefan Denifl, Georg Preidler und Alessandro Petacchi sowie weitere in- und ausländische Athleten aus diversen Sportarten zum Dopingkundenkreis. (APA)

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