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Freizeitspaß auf der Nordkette: Der Berg ruft und die Figler kommen

Auf kurzen Ski stürzen sich die Figler in Innsbruck in tiefen Sulzschneerinnen talwärts. Eines ist sicher ‒ jeder hat "a richtige Gaudi".

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Hand in Hand figln Isabella Bogdain und Vivien Schibblock ins Tal.
© Rita Falk

Von Rosa Karbon

Innsbruck ‒ Die Abfahrt ist steil und holprig, der Schnee firnig und die Piste nur an wenigen Stellen präpariert. Für Skifahrer ein Albtraum, für Figler sind es die perfekten Bedingungen. Der Blick von Isabella Bogdain und Vivien Schibblock schweift noch ein letztes Mal von der Seegrube hinab auf die Stadt, ein tiefer Atemzug und los geht's.

Ein einzigartiges Bild bietet Innsbruck derzeit auch im Tal. Wer im Frühjahr durch die Tiroler Landeshauptstadt spaziert, hat so einiges zu entdecken: Radfahrer mit Skischuhen düsen an Wanderern in kurzen Hosen vorbei, während Paragleiter ihre schweren Rucksäcke schultern. Im April gesellt sich dann noch eine weitere Gruppe zum bunten Spektakel: die Figler. Durch die kurzen Ski aus Blech unterm Arm und die Ski-oder Wanderschuhe an den Beinen sind sie leicht von den übrigen Sportbegeisterten zu unterscheiden.


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