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Debatte über 60-Prozent-Hürde bei Volksbefragung in Galtür

Die Galtürer Initiative, die eine Petition u. a. zum Thema Hallenbad einreichte, verzichtet auf offizielle Stellungnahme vor der Volksbefragung am 25. April.

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Mit der Volksbefragung kommenden Sonntag (7 bis 13 Uhr) fallen in Galtür auch die Würfel für die Zukunft des Hallenbades.
© TVB Paznaun

Von Helmut Wenzel

Galtür – Nicht nur der Gemeinderat, auch die Galtürer Bevölkerung kann kommenden Sonntag bei einem wichtigen Dorf-Thema mitentscheiden: Es geht um die mögliche Kooperation der Gemeinde mit der Jufa-Hotelgruppe und damit auch um die Zukunft des defizitären Hallenbades. Die Volksbefragung am 25. April (die TT berichtete) gilt auch als eine Richtungsentscheidung zur touristischen Zukunft des Silvrettadorfes, wie Bürgermeister Toni Mattle hervorhob.

Diskutiert wird auch über die Höhe der Wahlbeteiligung. Unter den 600 Wahlberechtigten ist teils Unmut über die „hohe 60-Prozent-Hürde“ zu hören, die der Bürgermeister „zu seinem Vorteil“ festgelegt haben soll. Andererseits gehen die Galtürer normalerweise fleißig wählen – bei der Nationalratswahl 2019 waren es 73 Prozent, bei der Gemeinderatswahl 2016 sensationelle 89 Prozent.


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