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Klare Asfinag-Absage an Tschirgant-Tunnel, Platter verärgert

Laut einer aktuellen Studie soll das 275 Mio.-Euro-Projekt zu keiner Verkehrsentlastung der Anrainer-Gemeinden führen.

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Ein Straßentunnel durch das Tschirgant-Massiv würde das Verkehrsproblem laut Asfinag nicht lösen.
© imago

Von Peter Nindler

Innsbruck – Frostig war es gestern im Büro des Landeshauptmanns, als die Autobahngesellschaft Asfinag ihren Statusbericht zum geplanten Bau des Tschirganttunnels präsentierte. 2011 waren die Planungen aus wirtschaftlichen Gründen gestoppt worden, seit 2016 wird das 4,3 Kilometer lange Vorhaben vom Inntal durch das Tschirgant-Massiv nach Nassereith neu angeschoben. Vor allem von der Tiroler Volkspartei und Landeshauptmann Günther Platter.

2019 wurde mit einer umfassenden Verkehrsuntersuchung mit einem Werktags-, Winter- und Sommerwochenendmodell begonnen, die Ergebnisse liegen jetzt vor: Alle drei untersuchten Varianten mit Anknüpfungspunkten auf der Inntalautobahn zwischen den Anschlussstellen Ötztal und Mötz würden nicht zu den gewünschten Entlastungswirkungen führen.


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