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Weniger Sportverletzungen: Krankenhaus St. Johann fehlen die Patienten

Die Belagstage sind im Vorjahr um mehr als 14 Prozent zurückgegangen. In Erlösen macht das ein Minus von rund fünf Millionen Euro aus.

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Das Betriebsergebnis nach dem Krankenanstaltengesetz weist für das Bezirkskrankenhaus St. Johann ein Minus von 693.000 Euro aus. Das soll aber nicht auf die Verbandsgemeinden abgewälzt werden.
© Mader

Von Michael Mader

St. Johann i. T. – Neben der aktuellen Bewältigung der Pandemie mit der Aufnahme von Corona-Patienten und einer eigenen Impfstraße hat das Bezirkskrankenhaus St. Johann so wie die anderen Krankenhäuser auch mit einem massiven Patientenschwund zu kämpfen.

„Es stimmt, wir hatten 2020 weniger Belegstage, diese sind um 14,4 Prozent zurückgegangen“, erklärt Krankenhausverbandsobmann Paul Sieberer. Dadurch konnten um fast 16 Prozent weniger LKF-Punkte erwirtschaftet werden, was laut Sieberer ein Minus von rund fünf Millionen Euro ausmacht.

Viele Patienten mit Sportverletzungen seien ausgefallen. Keine leichte Aufgabe für den neuen Verwaltungsdirektor Christoph Pfluger: „Es gibt aber auch eine gewisse Anzahl an Patienten, die nicht ins Krankenhaus gekommen sind, und natürlich mussten wir auch Operationen verschieben.“


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