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Pflegebereich in Tirol: Ein „Herzstück“ und ein Versprechen für die Zukunft

Tirol will im Pflegebereich nicht auf die Reform des Bundes warten. Der Strukturplan wird fit für 2032 gemacht, Heime mit Tarifmodell zufrieden.

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Tirol will im Pflegebereich nicht auf die Reform des Bundes warten.
© imago

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Seit vielen Monaten geht die türkis-grüne Bundesregierung mit einer umfassenden Pflegereform schwanger. Eine eigens eingerichtete „Taskforce Pflege“ hat ihre Arbeit bereits abgeschlossen und ihre Empfehlungen auf 50 Seiten niedergeschrieben. Umgesetzt davon ist freilich noch nichts. Noch unter Ex-Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) war im Februar die „Vorbereitung der Umsetzung“ für das zweite Halbjahr terminisiert worden. Davor brauche es Abstimmungen mit den Ländern. Anschober ist Geschichte. Nun liegt es am neuen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).

Auf den Bund warten will LH Günther Platter (VP) aber nicht. Er rief Tirol gestern vielmehr im Pflegebereich volley zur Vorzeigeregion aus. Was die dringende Neuaufstellung der Finanzierung des Pflegesystems betrifft, so verwies Platter auf noch ausstehende Verhandlungen, die er selbst aber in der zweiten Hälfte des Jahres vorantreiben will, denn da übernimmt er regulär den Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz.


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