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Jagen im Krankenstand kein Grund für Kündigung in Kirchdorf

Die Gemeinde Kirchdorf muss einem ehemaligen Bediensteten mehr als 14.000 Euro an Lohn und fast 9500 Euro an Verfahrenskosten erstatten.

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Die Jagdausflüge eines ehemaligen Kirchdorfer Gemeindebediensteten im Krankenstand hätten laut Landesgericht Innsbruck nicht zum Anlass für eine Entlassung genommen werden dürfen.
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Von Michael Mader

Kirchdorf i. T. – Der Vorfall liegt zwar schon einige Zeit zurück, sorgt aber nach wie vor für Diskussion in Kirchdorf – und zwar nicht erst, als vor Kurzem das Urteil des Landesgerichts Innsbruck als Arbeits- und Sozialgericht in der Gemeinde eintraf: Konkret geht es um die Entlassung eines Mitarbeiters, der sich nach einer Knieoperation im Krankenstand befand. Ein Umstand, an dem nichts auszusetzen gewesen wäre. Dass der Mann während dieser Zeit allerdings mehrere Jagdausflüge unternommen hatte, veranlasste Bürgermeister Gerhard Obermüller aber dazu, die Kündigung auszusprechen.


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