Galtür stimmt am Sonntag über Hallenbad-Zukunft ab

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Über die Zukunft des 1969 erbauten Galtürer Hallenbades entscheiden morgen Sonntag rund 650 Wahlberechtigte.
© TVB Paznaun-Ischgl

Galtür – Morgen Sonntag sind 650 Wahlberechtigte im Silvrettadorf zur Teilnahme an der Hallenbad-Volksbefragung aufgerufen. „Soll die Gemeinde Galtür, um das Schließen des Hallenbades zu verhindern, eine Kooperation mit der Jufa-Gruppe eingehen?“, lautet die Frage auf dem Stimmzettel. Auslöser der Befragung ist das 1969 erbaute Bad, das der Gemeinde einen Betriebsabgang von bis zu 300.000 Euro jährlich beschert. Weil ein Defizit in dieser Größenordnung nicht mehr tragbar sei, habe die Gemeinde nach Lösungen gesucht, wie die Kosten deutlich gesenkt werden könnten. Am Ende des Tages habe man die Idee einer Beteiligung bzw. Kooperation mit der Jufa-Hotelgruppe verfolgt und ein Konzept entwickelt, sagt Bürgermeister Toni Mattle. Die Hotelgruppe würde zwölf Mio. Euro im Umfeld des Galtürer Sport- und Kulturzentrums investieren, ein 180-Betten-Hotel soll entstehen. Die Gemeinde würde rund drei Mio. Euro in die Modernisierung des Bades investieren, zudem soll ein Konzertsaal gebaut werden.

Nachdem die Initiativgruppe „Zukunft Galtür“ eine Petition um Mitsprache eingereicht hatte, beschloss der Gemeinderat die Volksbefragung. Das Ergebnis soll gegen 15 Uhr vorliegen. (hwe)

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