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Freizeitwohnsitz-Verbot in Regionen mit Wohnbedarf

Die Aufsichtsbehörde prüft Freizeitwohnsitze in Schrebergartensiedlungen. Schwarz-Grün legt ein Gesetz mit Verbot in „belasteten“ Gemeinden vor.

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Das Seefelder Plateau ist ebenfalls ein Hotspot, der Anteil von Freizeitwohnsitzen beträgt 24 Prozent.
© Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck – Dass jetzt sogar in Schrebergartensiedlungen Gartenhäuschen auf zehn Jahre an Bürger aus anderen EU-Staaten vermietet werden, sorgt in der Landespolitik für Aufregung. Schließlich ist die Nutzung von Schrebergärten klar geregelt. Der Niederländer, der das Gartenhaus um monatlich 750 Euro gemietet hat, wird wohl nicht täglich anreisen und am Abend dann in seine Heimat zurückkehren. Im Gemeinderat der betreffenden Gemeinde wurde die seinerzeitige Umwidmung in eine Sonderfläche Kleingartenanlage (Schrebergartensiedlung) positiv befürwortet, um Einheimischen die Anmietung eines Gartens zu ermöglichen. Das war politisch gut gemeint, aber schlecht getroffen. Denn errichtet wurde eine „Gartensiedlung de luxe“.


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