Das Spiel der letzten Hoffnung für die Raiders Basketballer

Alles oder nichts: Die Swarco Raiders Basketballer setzen heute im Halbfinal-Duell in Güssing auf vollen Angriff – und die Statistik.

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Von Anfang an aktiv im Aktivpark: Raiders-Headcoach Amir Medinow fordert von seinen Spielern von der ersten Minute an Vollgas.
© Kristen

Innsbruck – Wer heuer Meister werden will, muss einen Titelverteidiger in Hochform besiegen: In 22 Spielen gingen die Güssing/Jennersdorf Blackbirds nur fünfmal als Verlierer vom Parkett, den Grunddurchgang gewannen die Burgenländer ebenso wie ihre Heimspiele. Bis auf zwei. Gegen wen? Genau, den heutigen (18 Uhr) Gegner im dritten und entscheidenden Duell um den Aufstieg ins Finale, die Swarco Raiders Tirol.

Die Innsbrucker hatten schon im Jänner eine kleine Sensation geschafft, als sie das Spiel in Güssing mit 80:70 für sich entschieden. Und das Erstaunen war noch viel größer, als die Raiders das Kunststück im ersten Spiel der Best-of-three-Halbfinalserie wiederholten und ein 84:80 bejubelten. Schon bei der Heimfahrt funkelten die Augen, selbst der Meistertitel geisterte in den Köpfen der Spieler des seit 2019 in der zweithöchsten Klasse spielenden Teams herum. „Das wäre eine richtige Cinderella-Story“, träumte Kapitän Stefan Oberhauser schon von Märchenhaftem.

Spiel zwei in Innsbruck ging jedoch nach beherzter Aufholjagd mit 80:75 an die Blackbirds – und damit müssen die Raiders im Spiel der letzten Hoffnung heute zum dritten Mal in dieser Saison den Güssinger Aktivpark erobern. Doch dafür müssen die Grunddurchgangs-Vierten auch selbst aktiv ins Spiel starten und dürfen nicht wie zuletzt ins Hintertreffen geraten. „Beim entscheidenden Spiel muss es uns gelingen, standfester und aggressiver in die Partie zu starten, wenn wir ins Finale einziehen wollen“, sagt Headcoach Amir Medinov. Und Profi-Spieler René Grdadolnik, mit 18,5 Punkten pro Partie Topscorer der Raiders, schickt hinterher: „Wir wissen, dass wir mit den Blackbirds mithalten können. Doch wir müssen als eine Einheit auftreten.“

Der Finalgegner wartet bereits auf den Sieger: Die aufstiegswilligen Fürstenfeld Panthers gewannen ihre Halbfinalserie gegen die Mattersburg Rocks mit 2:0. (TT)


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