Wer leitet künftig den ÖSV? Renate Götschl in der Pole-Position

Der Wahlausschuss des Österreichischen Skiverbandes entscheidet bis Ende Mai, ob die ÖSV-Präsidentschaft an Michael Walchhofer oder Renate Götschl geht.

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Es kann nur eine(n) geben – Michael Walchhofer und Renate Götschl.
© gepa/Pranter

Innsbruck – Zumindest der Wunsch für die informelle Sitzung des Wahlausschusses war klar – nämlich zu einem Ergebnis zu kommen, wer nun nach 31 Jahren die Nachfolge von Peter Schröcksnadel antreten wird. Das war es dann aber auch schon mit verbindlichen Aussagen, bevor sich die neun Landes-Skiverbandspräsidenten unter dem Vorsitz von Hermann Gruber gestern Nachmittag vor den diversen Computer-Bildschirmen versammelten.

Hinter den Kulissen hatte es mancherorts bereits im Vorfeld rumort – zumal die Zeit drängt und nicht jeder über den Status quo glücklich scheint. Der Andrang an präsidialen Anwärtern ist jedenfalls höchst überschaubar – wie überhaupt Langzeit-Boss Schröcksnadel es in den vergangenen Jahren verabsäumt hat, einen Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin aufzubauen. Nach den Absagen von Michael Huber, Präsident des Kitzbüheler Skiclubs, und Klaus Pekarek, einst Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Kärnten und nunmehriges Vorstandsmitglied der Uniqua Versicherungs AG, matcht sich seit wenigen Tagen Renate Götschl im Duell der einstigen Abfahrts-Weltmeister mit Daueranwärter Michael Walchhofer.

Und weil Götschl die Landesverbände von Tirol, Vorarlberg, Wien und Steiermark hinter sich weiß, scheint das Rennen gelaufen. Erst recht, weil auch Schröcksnadel in Richtung der Steirerin tendiert, auch wenn der nicht stimmberechtigte Regent das so nicht sagen würde.

In einer ÖSV-Aussendung war gestern von sehr konstruktiven Beratungen zwischen den Verbandspräsidenten die Rede – im Beisein von Schröcksnadel und Generalsekretär Christian Scherer. Alle Beteiligten hätten sich darauf verständigt, keine Einzelheiten nach außen zu tragen. Eine definitive Entscheidung über den zukünftigen Kandidaten bzw. die Kandidatin folgt also bei der offiziellen Wahlausschusssitzung Ende Mai. Bis dahin darf weiter orakelt werden. (m. i.)

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