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Leitartikel zu Öffnungsschritten: Strategiewechsel war überfällig

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ihren Status als „heilige Kuh“ der Pandemiebekämpfung los. In Verbindung mit der intensiven Test- und Impfstrategie eröffnet das neue Möglichkeiten. Es ist besser, die Menschen treffen sich kontrolliert und unter Einhaltung klarer Vor¬gaben öffentlich als unkontrolliert im Geheimen.

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Die Vorarlberger Gastronomie darf bereits seit Mitte März ihre Gäste wieder bewirten. Ab 19. Mai soll dies in ganz Österreich möglich sein.
© DIETMAR STIPLOVSEK
Mario Zenhäusern

Von Mario Zenhäusern

Seit Monaten ist die so genannte Sieben-Tage-Inzidenz eine der wichtigsten Kennziffern bei der Bekämpfung der Corona-Krise. Sie gibt an, wie viele Menschen sich in einem definierten Gebiet innerhalb einer Woche auf 100.000 Einwohner gerechnet mit Covid-19 infiziert haben. Vor allem in Deutschland gilt diese Zahl als „heilige Kuh“ der Pandemiebekämpfung. Erst in dieser Woche hat der Bundestag neue, härtere Regeln für den Fall beschlossen, dass die Sieben-Tage-Inzidenz gewisse Werte übersteigt.


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