Starke Saison macht den Raiders Basketballern Lust auf mehr

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Die Swarco Raiders präsentierten sich als eingeschworene Truppe, am Samstag endete die Saison in der zweiten Bundesliga im Halbfinale.
© Falk

Von Roman Stelzl

Innsbruck – Mit einer Niederlage die Saison zu beenden, ist bitter, aber bei den Swarco Raiders Basketballern ist es der Schlusspunkt hinter etwas Großartigem. Rang vier im Grunddurchgang der zweiten Bundesliga, Halbfinal-Einzug und dort am Ende nur knapp in der „Best of three“-Serie 1:2 dem besten Team der Saison, den Güssing/Jennersdorf Blackbirds, unterlegen – das war weit mehr, als man sich erwarten durfte. Nach dem 62:74 am Samstag ist die Lust auf mehr geweckt. Und schon als das Licht in der Halle ausging, richtete sich der Blick längst in die Zukunft.

Aufstieg: Wer einen Sieg vom Finale entfernt war, für den ist das Thema Bundesliga-Aufstieg kein fernes. „Wir wollen immer gewinnen. Man hat gesehen, dass wir ein richtig cooles Team haben. Im nächsten Jahr muss das Finale das Ziel sein, der Meistertitel wäre cool“, blickt Kapitän Stefan Oberhauser voraus. Die Raiders selbst hatten den Aufstieg schon vor längerer Zeit ausgegeben, doch vorerst wollte man sich in Liga zwei etablieren. Der Plan ist laut Managerin Claudia Nuener langfristig ausgelegt. Passen die wirtschaftlichen Voraussetzungen (kolportiert 300.000 Euro Budget), muss die sportliche Leistung folgen. „Und der Verband will auch unbedingt einen Klub aus dem Westen in der Bundesliga“, so Oberhauser.

Team: Mit Top-Scorer Rene Grdadolnik und Elvis Keric stehen zwei Profis im Kader. Die sollen unbedingt gehalten werden – ob neue Spieler dazukommen, ist noch offen. „Ich habe die Jungs gefragt: Wie sieht es aus nächstes Jahr? Wir wollen das Team halten, sind eine richtig coole Truppe. Das Ziel ist es, dass wir uns alle verbessern“, sagt Oberhauser. Dass Grdadolnik und Keric aber zu stärkeren Klubs abwandern, sei noch eine Möglichkeit.

Saison: Was die Zuversicht so groß macht, ist das Meistern einer schwierigen Saison ohne Zuschauer. Mit 15 (auch Corona-bedingten) Siegen aus 23 Partien ist die Bilanz eine positive. „Wir haben die Erwartungen des Vorstands noch übertroffen“, sagt Oberhauser stolz. Und dieser Stolz soll kommende Saison noch größer sein.


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