30 Millionen Euro Ablöse? Die Bayern wollen Leipzigs Trainer Nagelsmann

Der mögliche Wechsel von Julian Nagelsmann zum FC Bayern München wird immer konkreter. Einem Bericht des „Kicker“ zufolge soll der Cheftrainer von RB Leipzig um die vorzeitige Auflösung seines bis 2023 datierten Vertrages gebeten haben. Am Montag löste RB-Sportchef Markus Krösche seinen Vertrag vorzeitig auf.

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Der FC Bayern will offenbar Julian Nagelsmann als Nachfolger für Hansi Flick.
© Anke Waelischmiller/SVEN SIMON via www.imago-images.de

München/Leipzig - Der mögliche Wechsel von Julian Nagelsmann zu Bayern München wird konkreter. Dazu gab es laut übereinstimmenden Medienberichten eine Anfrage des deutschen Fußball-Rekordmeisters bei den Leipzigern. Einem Bericht des "Kicker" zufolge soll der Leipzig-Cheftrainer bereits um die vorzeitige Auflösung seines bis 2023 datierten Vertrages gebeten haben. Der Tabellenzweite soll eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro verlangen. Stellungnahmen der Clubs gab am Montag zunächst nicht.

Bayern-Trainer Hansi Flick hatte unlängst angekündigt, die Münchner wie David Alaba nach der Saison verlassen zu wollen. Eine Entscheidung über eine Vertragsauflösung könnte noch in dieser Woche fallen. Flick gilt als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw bei der deutschen Nationalmannschaft. Nagelsmann hat in Leipzig noch einen Vertrag bis 2023, jedoch keine Ausstiegsklausel. Bei seinem Wechsel 2019 von Hoffenheim nach Leipzig waren fünf Millionen Euro Ablöse fällig.

Sportdirektor Krösche verlässt die "Bullen"

Sportdirektor Markus Krösche verlässt Leipzig hingegen fix. Man habe den bis Juni 2022 gültigen Vertrag einvernehmlich zum Saisonende aufgelöst, teilte der Tabellenzweite am Montag mit. Zu Auflösungs-Bedingungen und weiteren Details wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.

Krösche war 2019 vom SC Paderborn als Nachfolger von Ralf Rangnick zum Club von Marcel Sabitzer und Konrad Laimer gewechselt. Zuletzt war der 40-jährige Ex-Profi bei diversen Bundesliga-Clubs im Gespräch, unter anderem bei Eintracht Frankfurt als Nachfolger von Fredi Bobic. Die Aufgaben von Krösche bei RB sollen nach Angaben von Vorstandschef Oliver Mintzlaff bis zum Saisonende Kaderplaner Christopher Vivell und Medienchef Florian Scholz übernehmen.

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"Es waren jederzeit sehr gute und saubere Gespräche mit Markus Krösche. Nach zwei Jahren der konstruktiven Zusammenarbeit sind wir nun gemeinsam zum Ergebnis gekommen, dass eine Auflösung des Vertrages die richtige Lösung für beide Seiten ist", sagte Mintzlaff. "Selbstverständlich sind wir auf diese Situation vorbereitet und werden auch in der kommenden Saison das Ziel Champions Qualifikation mit einem schlagkräftigen Kader angehen." (APA/dpa)


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