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35 Jahre Tschernobyl: Was von der Katastrophe blieb

Noch heute gibt es rund um den Reaktor eine Sperrzone, noch heute sind die Böden auch in Österreich belastet und noch heute haben Menschen mit gesundheitlichen Folgen zu kämpfen. Vor 35 Jahren kam es in Tschernobyl zu der bisher größten nuklearen Katastrophe – einer Katastrophe, die uns nicht loslässt.

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Die Ukraine gedenkt am Montag, genau 35 Jahre nach dem nuklearen Unglück, der Opfer.
© SERGEI SUPINSKY

Kiew, Wien, Innsbruck – Am 26. April 1986 kam es in Tschernobyl zum bisher schwersten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie als erstes Ereignis in die höchste Kategorie "katastrophaler Unfall" eingeordnet. Unglaubliche Mengen Radioaktivität verstrahlten nicht nur die unmittelbare Umgebung, sondern auch weite Teile Europas und Russlands und kosteten tausende Menschen kurz- oder langfristig das Leben. 35 Jahre danach sind weiterhin viele Fragen ungeklärt. Viele werden es wohl immer sein. Wie kam es zu dem Unglück, was waren die Konsequenzen und mit welchen Folgen haben wir noch heute zu kämpfen? Von einer Katastrophe, die in ihrem Ausmaß nur schwer zu fassen ist.


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