Tirol stellt nach 25 Jahren wieder einen Höchstrichter

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Neo-OGH-Richter Martin Weber (l.) mit OLG-Richter Michael Ortner.
© OLG

Innsbruck, Wien – Genau 25 Jahre ist es her, dass ein Richter des Innsbrucker Oberlandesgerichts (OLG) zum Obersten Gerichtshof berufen wurde. Nun ist es wieder so weit. Ernannt wurde mit dem OLG-Richter Martin Weber eine Richterpersönlichkeit, welche in ganz Österreich höchstes Ansehen genießt. Bereits 40-jährig wurde der Innsbrucker Top-Jurist ans Oberlandesgericht berufen. Dort war er zuletzt als Berichterstatter zweier Zivilsenate tätig. Neben seiner richterlichen Stellung verfolgt Weber auch seit Jahren eine wissenschaftliche Laufbahn und ist Mitherausgeber der Zeitschrift ImmoZak. Am Obersten Gerichtshof wirkt derzeit mit Richter Christoph Brenn noch ein weiterer Tiroler. Nikolaus Zorn wirkt indes als Senatspräsident des Verwaltungsgerichtshofs.

Die Berufung von OLG-Richter Weber zum OGH löste folglich in Innsbruck einen Personalrochade aus. So rückt Michael Ortner vom Landesgericht ins Oberlandesgericht auf. Der bekannte und für seine herausragenden juristischen Fähigkeiten geschätzte Zivilrichter folgt Weber in den Senaten nach. (fell)


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