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„Lebensfremd": Bergführer-Chef Zörer kritisiert Urteil der Gesundheitskasse

Dienstverhältnis wäre mit dem Arbeitsalltag am Berg unvereinbar, warnt der Chef des Bergführerverbands.

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Wie Anwalt Stephan Wijnkamp (l.) warnt auch Bergführer-Chef Walter Zörer vor den Folgen der ÖGK-Einschätzung für die Branche.
© TT

Von Max Strozzi

Innsbruck – Ein Bescheid der Gesundheitskasse ÖGK zum Arbeitsverhältnis zwischen Bergführer und einem Bergsportverein sorgt weiter für Aufruhr. Ein selbstständiger Tiroler Bergführer hatte 2019 für einen niederländischen Bergverein fünf einwöchige Kurse durchgeführt. Die ÖGK stufte dies als Dienstverhältnis ein und nicht wie bisher üblich als selbstständige Tätigkeit. Der Tiroler Anwalt Stefan Wijnkamp, der den Verein vertritt, zieht gegen den Bescheid vor Gericht und warnt vor weitreichenden Folgen für Vereine, Bergsportschulen und Bergführer, sollte die ÖKG-Sicht eines Dienstverhältnisses vor Gericht halten.


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