Plus

„Noch katastrophaler geht es nicht mehr": Griss um Impfwillige ausgebrochen

Österreich hat mehr Impfstoff bestellt, als es Bedarf hat. War zuerst der Impfstoff begehrt, sind es jetzt offenbar Impfwillige.

  • Artikel
  • Diskussion (8)

Innsbruck – Als sich im Jänner ein paar Bürgermeister vermeintlich beim Impfen vordrängten, wurden sie in ganz Österreich vorgeführt. Ein paar Monate später bleibt das Impfvordränglern in den meisten Fällen erspart. Außer sie sind hohe Landesbeamte, dann werden sie ausfindig gemacht. Das Gieren nach Impfstoff hatte in den letzten Wochen teils bizarre Ausmaße angenommen. Die, die weder alt sind noch zu Risikogruppen gehören, aber meinen, besonders wichtig zu sein, meldeten sich beispielsweise im Bezirk Schwaz an, um einen Impfstoff von BioNTech/Pfizer zu ergattern. Andere checkten sich, als sie noch nicht an der Reihe waren, Impfstoff von AstraZeneca, als dieser noch nicht in Verruf geraten war.


Kommentieren


Schlagworte